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Prof. Dr. Herbert Popp

Stadtgeographie und Geographie des ländlichen Raumes

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Curriculum Vitae ​ (Stand: März 2021)

Prof. Dr. Herbert Popp

Herbert Popp
   

  • Geboren 1947 in Bayreuth
  • Schulzeit in Bayreuth, 1966 Abitur an der Oberrealschule (heute Graf-Münster-Gymnasium).
  • Studium der Geographie, Germanistik und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien an der Universität Erlangen.
  • Promotion in Erlangen mit einer bevölkerungs- und sozialgeographischen Arbeit über die Altstadt von Erlangen (1985).

Assistentenjahre an der TU München und der Universität Erlangen

  • Erste Zuwendung zu stadtgeographischen Fragestellungen mit einer Monographie über Kleinstädte (1977) und Fragen der Einzelhandelsentwicklung durch großflächige Verbrauchermärkte in Mittelfranken (1979). 
  • Parallel Aufbau eines Forschungsschwerpunktes in Nordafrika mit agrargeographischen Forschungen in Marokko. Hierzu auch Habilitationsschrift „Moderne Bewässerungslandwirtschaft in Marokko“ (1982). Habilitation, Ernennung zum Oberassistent in Erlangen (1983).

1985 C3-Professur an der Universität Passau für Kulturgeographie mit Schwerpunkt Landeskunde 

  • Mitglied in der Deutschen Akademie für Landeskunde. 
  • Weitere Forschungen zur Landeskunde und Stadtgeographie Süddeutschlands (Ostbayern, Passau, Inn-Salzach-Städte, Mühlviertel) zum Konzept des Regionalbewusstseins und der geographischen Landeskunde. 
  • Daneben Ausbau des Forschungsschwerpunkts in Nordafrika mit Landeskunde von Marokko (1990), Traditionelle Oasenwirtschaft, Beispiel Figuig/Marokko (1990), Regionalentwicklung Algerien (1987). 

1994 Lehrstuhl für Angewandte Geographie am Geographischen Institut der TU München 

  • Koordinator und Leiter eines Graduiertenkollegs für „Ländliche Regionalentwicklung“ mit der Universität Rabat, finanziert durch die GTZ (1994-2005); DFG-Gutachter, 8 Jahre Vorsitzender des Fachkollegiums Geographie; Obmann der Geographischen Gesellschaften in Deutschland. 
  • Forschungen zu Relationen von Reiseführerliteratur und Landeskunde, am Beispiel Marokko (1995-1997), Effekte der Rückwanderung von Arbeitsemigranten, Provinz Nador/Marokko (1996).  

1999 Lehrstuhl für Stadtgeographie und Geographie des ländlichen Raumes der Universität Bayreuth 

  • Mitglied des Instituts für Afrika-Forschung, Teilnahme an SFB und später BIGSAS, Vorstandsmitglied und 2. Vorsitzender des Instituts für Entwicklungsforschung im ländlichen Raum Ober- und Mittelfrankens. 
  • Forschungen vorwiegend zu nordafrikanischen Themen: Gebirgstourismus im Hohen Atlas und im Dschebel Saghro (1999-2004, Wüstentourismus in Tunesien und Marokko (2000), Getreidespeicherburgen (Ksour) in Südtunesien (2010), Getreidespeicherburgen (Agadire) im Antiatlas/Marokko (2012), Kulturtourismus im Antiatlas mit touristischer Karte (2013), Luftbildatlas des Antiatlas (2015). 
  • Parallel hierzu Forschungen in Deutschland zum Band „Dörfer und Städte“ des Nationalatlas der Bundesrepublik (2006), Heilbadentwicklung Bad Staffelstein (2002), Offenhaltung der Kulturlandschaft und Tourismus in der Fränkischen Schweiz (2003-2007), Kleinstadt Creußen (2001), Kleinstädte in Franken (2003), Stadtentwicklung Bayreuths in der NS-Zeit (2007), Monographie von Bayreuth [als Exkursionsführer] (2007).

Ab 2012 im Ruhestand

  • Fortsetzung der Forschungen zu Marokko mit einer Bestandsaufnahme der Lehm-Wohnburgen am Südrand des Hohen Atlas (Marokko) auf der Basis alter Dias von Werner Wrage aus den 1950er und 1960er Jahren im Vergleich mit Fotos der identischen Bildmotive heute: Die Straße der Kasbahs einst und jetzt (2017). Parallel hierzu Präsentation von selbst aufgenommenen Schrägluftbildbildern im Rahmen mehrerer Flüge in repräsentativen Bänden zur Region Antiatlas (2015-1016).
  • Mehrere Studien konzentrieren sich nun auf den Nahraum um Bayreuth, vor allem in Form einer Monographie über die Morphologie sämtlicher oberfränkischer Städte, von oben betrachtet (2015), einer landeskundlichen Monographie über die Fränkische Schweiz als historisch gewachsene Tourismusregion (2019) beim Leibniz-Institut für Länderkunde und ein Heimatbuch über die Gemeinde Gesees anlässlich der 700-Jahrfeier der Ersterwähnung des Ortes im Jahr 2021.

Überlokale Funktionen, die ich noch bekleide, sind die Tätigkeit als Kurators beim Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig und als Vorsitzender der Prof. Dr. Frithjof Voss-Stiftung, einer Stiftung für Geographie, mit Sitz in Berlin.    


Verantwortlich für die Redaktion: Univ.Prof.Dr. Herbert Popp

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